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  Salz, Innschifffahrt und die beiden großen Haller Jahrmärkte, die etwa mit heutigen Wirtschaftsmessen zu vergleichen sind, machten Hall zu einem Zentrum für Handelsreisende.

Mittelalterliche und frühneuzeitliche Reiseberichte loben das Niveau von Verpflegung und Unterkunft in den Haller Gasthäusern. Gelegenheit zur Entspannung boten die Badhäuser ebenso wie das »Frauenhaus«, ein Vorläufer des Freudenhauses.
 
         
         
 

Cupa amatoria
Fayence
um 1500
Fundort Unterer Stadtplatz 7a
Der Diplomat und kaiserliche Berater Ritter Florian Waldauf (gestorben 1510) bemühte sich, Hall zu einem Wallfahrtsort zu machen, doch wenige Jahre später setzte die Reformation dem Pilgerreisen ein Ende.

Internationale Kontakte lassen sich in Hall auch über verschiedene Funde nachweisen. So gelangte unter anderem Waldenburger, Loschitzer und Siegburger Steinzeug als Schank- und Trinkgefäße in Haller Haushalte und Wirtshäuser.

Ob die Cupa amatoria (Schale der Liebenden) als Souvenir, als Handelsware oder als Teil einer Brautausstattung von Faenza nach Hall kam, lässt sich leider nicht mehr feststellen.
 
         
       
         
   

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Stadtarchäologie Hall in Tirol | Burg Hasegg 6 | 6060 Hall in Tirol

   
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